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Methoden & Kompetenzen in der Logistikplanung LOGSOL · Methods-Time-Measurement (MTM)

Methoden & Kompetenzen in der Logistikplanung

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Michael Borowski und Martin Schöne
Michael Borowski und Martin Schöne Bereichsleiter für Logistikplanung
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Der Prozess im Fokus – Produktivitätspotenziale erkennen und nutzen

Wenn es darum geht, Arbeitssysteme auf Prozessebene effizient zu gestalten, wird in der Praxis meist auf Methods-Time-Measurement (MTM) zurückgegriffen. Mithilfe dieser Methode werden komplexe Arbeitsabläufe in einzelne Bausteine zerlegt (bspw.: Greifen, Bringen, Loslassen etc.) und mitarbeiter- sowie branchenunabhängig bewertet. Von der Kleinserienfertigung über Büroaktivitäten und Montageprozesse bis hin zur granular gegliederten Massenproduktionen lassen sich Arbeitszeitbedarfe so mit vorbestimmten Zeiten berechnen, ohne die Notwendigkeit einer mitarbeiterspezifischen Leistungsgradbeurteilung.

 

 

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  LOGSOL ist seit 2008 Mitglied

  der Deutschen MTM Vereinigung e.V.

Ergonomie und Effizienz - Methods-Time-Measurement in der operativen Logistik

LOGSOL nutzt die MTM-Methode zur Beschreibung und Bewertung von Prozessen bzw. Mitarbeiterbedarfsanalysen im operativen Logistikbereich. Dabei kommt u. a. ein eigens entwickeltes Tool zum Einsatz. Anhand variabler Parameter lassen sich darin vielseitige Szenarien abbilden und verschiedene Prozesse beschreiben und bewerten. Außerdem nutzt LOGSOL Methods-Time-Measurement-Analysen als Basis zur Erstellung von Arbeitsanweisungen. In dem Zusammenhang spielt Ergonomie am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle und rückt künftig immer mehr in den Fokus. Denn durch den demografischen Wandel steigt die Anzahl älterer Mitarbeiter, die bis zur Rente gesund und motiviert im Berufsleben stehen müssen. Mittels Grobscreening deckt LOGSOL Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz bereits während der Planungsphase zuverlässig auf. Durch die ergonomische Betrachtung von Prozessen und Arbeitsplätzen können Unternehmen ihren Krankenstand so nachhaltig senken – für „gesunde“ Arbeitsplätze mit zufriedenen Mitarbeitern, welche entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen.

Ablaufanalyse

  • Aufnahme realer oder Erfassung geplanter Prozesse
  • Zerlegen von Prozessen in Tätigkeiten
  • Zerlegen von Tätigkeiten in Grundbewegungen
  • Einflussfaktoren herausarbeiten (Höhe, Gewicht etc.)

Zeitzuordnung

  • Zuordnung entsprechender Codes pro Grundprozess und Bestimmung der Zeiteinheiten
  • Parametrisierung des Prozesses zur Darstellung verschiedener Szenarien
  • Kalkulation von Einzel- und Gesamtzeiten

Ergebnis

  • Eindeutige Zeitbestimmung realer oder geplanter Prozesse
  • Auslastungsanalyse der Mitarbeiter
  • Ausgangsbasis für Planungen, Optimierungen, Kostenkontrollen usw.