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Aus tausenden Bauteilen werden wenige Hundert - Wie Elektroautos Produktion und Logistik in der Automobilindustrie umwerfen

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Wenn e-Golf & Co. im Großstadtdschungel an uns vorbeirauschen, heben sie sich zunächst kaum von ihren konventionell betriebenen Mitstreitern ab. Jegliche Verwechslungsgefahr erübrigt sich aber spätestens beim Blick unter die Motorhaube: rund 2.000 Teile sind im Antriebsstrang einiger Verbrenner verbaut, Elektroautos kommen mit etwa einem Zehntel aus. So fehlt es dem Stromer in der Regel nicht nur am klassischen Getriebe, auch der Motor verliert an Komplexität. Eigentlich doch eine Vereinfachung, oder?

 

Tatsächlich bedeutet die e-Mobilität für Automobilhersteller und deren Zulieferer einen drastischen Umbruch. Bestehende Strukturen, Prozesse und Technologien fallen teils vollständig weg. Gleichzeitig müssen die Innovationen schnellstmöglich zur Serienreife gebracht werden. Deutlich wird die Tragweite an einem zentralen Bauelement der e-Autos: die Batterie stellt als Gefahrengut gänzlich neue, wenig erprobte Ansprüche an Lagerung und Handling. Mit Einführung des e-Antriebs verändern sich außerdem nahezu alle weiteren Fahrzeugkomponenten (u. a. eine leichtere Karosserie, angepasste Elektronik und Klimatisierung etc.). Um den Stromern den Weg in die Zukunftsfähigkeit zu ebnen, müssen Logistik, Produktion und deren Schnittstellen optimal auf die neue Technik eingestellt werden. Letztendlich bildet aber die Infrastruktur das Zünglein an der e-Waage – vereinheitlichte Stecksysteme, praktikable Zahlungsmodelle und vor allem flächendeckende Ladenstationen - nicht nur in den Großstädten - sind wichtige Stichworte.

 

e-mobilität studie

 

Mit der Elektromobilität beschäftigen sich auch verschiedene wissenschaftliche Arbeiten der HTW Dresden: In der Studie „Analysis and strategic recommendations about electric vehicles and changes in supply chain“ untersuchten vier HTW-Studenten der Professur für internationales strategisches Management die Auswirkungen der Stromer auf die Lieferkette und leiteten aus den gewonnen Erkenntnissen mögliche Strategieempfehlungen ab. Im Fokus standen dabei aktuelle Nachfrage & Wettbewerb, der Stand von Wissenschaft & Technik sowie Materialkosten & Preisentwicklung der e-Auto-Hersteller. LOGSOL unterstützte die Studie und die Studenten bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit.

 

 

Kontakt

Ihr Experte: Michael Borowski

Bereichsleitung für Logistikplanung

 

Michael Borowski

0351 314423-60

 

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