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Fachbereiche in der Logistikplanung LOGSOL · Simulation

Fachbereiche in der Logistikplanung

Ihre Ansprech­partner

Michael Borowski und Martin Schöne
Michael Borowski und Martin Schöne Bereichsleiter für Logistikplanung
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Verbesserung und Absicherung von komplexen Logistikplanungen

Unterliegen geplante Logistiklösungen besonders dynamischen Einflüssen oder gestalten sich diese sehr komplex, geraten analytische Methoden irgendwann an ihre Grenzen. Um die Machbarkeit dennoch realistisch validieren zu können, eignet sich hierfür eine vereinfachte Abbildung der Realität bzw. des geplanten Ablaufes im Simulationsmodell. Verschiedene Wirkungsmechanismen unübersichtlicher Systeme lassen sich auf diese Weise optimal nachvollziehen und entsprechende Maßnahmen ableiten. So können frühzeitige Entscheidungen, hinsichtlich effizientester Anlagengröße, realistisch gefällt und kostspielige Über- bzw. Unterdimensionierungen vermieden werden. Entsprechend der Kundenanforderungen nutzt LOGSOL für Simulationsstudien verschiedene Tools, welche sowohl kleinere Lösungen zur Pufferdimensionierung als auch Kapazitätsnachweise / Simulation komplexer Anlagen abbilden können. Ziel einer Simulation ist die Überprüfung bzw. Nachweisbarkeit einer geplanten Lösung unter dynamischen Einflüssen.

Dynamisch validierte Logistiklösungen

  • Abbildung des Konzeptes im Simulationsmodell
  • Wirkungsmechanismen unübersichtlicher Systeme verstehen und Maßnahmen ableiten
  • Effiziente Anlagengrößen ermitteln und kostspielige Über- oder Unterdimensionierungen vermeiden
  • Erkenntnisse durch die Visualisierung der Simulationsläufe plausibilisieren

Der Simulationsablauf

Zielsetzung

  • Fragen an die Studie klären und Detailtiefe der Simulation definieren
  • Essentielle KPI zur Bewertung der Simulationsstudie diskutieren

» Enge Abstimmung mit dem Kunden

 

Prozessanalyse und Datenbeschaffung

  • Aufnahme der simulativ abzubildenden Prozesse vor Ort
  • Datenbeschaffung -aufnahme
  • Sinnvolles Verhältnis zwischen Aufwand der Datenbeschaffung, Nutzung von Näherungswerten und Güte des Simulationsergebnisses
  • Datenaufbereitung inkl. Ableitung statistischer Verteilungen

Modellbildung

  • Modellierung des Prozesses innerhalb der definierten Systemgrenzen und mittels der richtigen Simulationssoftware
  • Abbildung serieller und paralleler Abläufe, schwankender Bearbeitungszeiten mittels statistischer Verteilungen, realitätsnaher Maschinenverfügbarkeiten, gültiger Schichtpläne, …
  • Steuerungsregeln aus Prozessplanung in Simulationsstudie übertragen (basierend auf Konzept)
  • Messvariablen implementieren, um die abzubildende Aufgabe im Modell bewertbar zu machen

Validierung

  • Übereinstimmung zwischen implementiertem Modell und abzubildendem System überprüfen (Grenzleistung, Plausibilisierungstest)

Experimentieren

  • Erzeugung eines originären Experiments auf Basis der Prozessanalyse mit sinnvollen Werten für die zu variierenden Parameter
  • Bestimmung des Design of Experiments zur effizienten Durchführung der Simulationsstudie
  • Sensitivitätsanalysen zur exakten Bestimmung des Systemverhaltens
  • Ergebnisse der simulierten Szenarien tabellarisch/grafisch aufbereiten und interpretieren
  • Darstellung der simulativ gewonnenen Erkenntnisse für das reale System und Empfehlung geeigneter Systemkonfigurationen

» Enge Abstimmung mit dem Kunden

Animation

  • Animierte Darstellung der Simulationsläufe als Filmclip zu Plausibilisierungs-, Validierungs- und Präsentationszwecken
  • Grafische Darstellung von Systemveränderungen anhand aussagekräftiger Diagramme
  • Aufzeigen von Auslastungen, Potentialen und Engpässen