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Über ein ambitioniertes Gemeindeprojekt in Sambia

Tikondane steht für ein bisher beispielloses Gemeindeprojekt in einem ländlichen Gebiet von Sambia. Die ehemalige Kolonie im Herzen Afrikas zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und erreicht erschreckende Spitzenwerte bei der Anzahl  HIV- und AIDS-Infizierter.  Armut und Krankheit gehen Hand in Hand in Sambia und hinterlassen schreckliche Prognosen. Bis 2015 wird die Zahl der Waisenkinder auf eine Million angewachsen sein. Die Lebenserwartung ist heute bereits auf 37 Jahre gesunken.

Auch in der Region Katete gibt es kaum eine Familie, die nicht von HIV und AIDS betroffen ist. Eltern oder Großeltern kümmern sich nicht nur um die eigenen Enkel und Urenkel, sondern auch um die Kinder von verstorbenen Verwandten. Aber anders als in vielen anderen Regionen von Sambia gibt es in Katete auch Hoffnung: Die Mitarbeiter des Gemeindezentrums Tikondane setzen alles daran, die Ausbreitung von HIV zu stoppen und die Auswirkungen der Krankheit zu mindern. Sie leisten grundlegende Aufklärungsarbeit über die Verbreitungswege der Virusinfektion und unterstützen die freiwilligen Pfleger, die sich aufopferungsvoll um die Erkrankten kümmern. Im Gemeindezentrum Tikondane werden Schulungen über Hygiene und notwendige Sauberkeit zur Pflege der HIV-Infizierten und an AIDS erkrankten Menschen abgehalten. In speziellen Kursen lernen bereits die Jüngsten, welche Gefahren die Krankheit birgt und auf welchem Weg sie übertragen wird.

Das Gemeindezentrum Tikondane wird von Sambianern für Sambianer nach dem Vorbild der deutschen Einwanderin Elke Kroeger-Radcliffe geführt. Diese kam in den 80er Jahren als Lehrerin nach Sambia und blieb bis heute. Anstoß für ihr Engagement war der erschreckend hohe Anteil an Analphabeten in Sambia. So ist es nicht verwunderlich, dass eines der Hauptanliegen des Gemeindezentrums Tikondane in der Vermittlung von Bildung für die Einwohner von Katete besteht. Denn viele Kinder können sich nicht die Schuluniform leisten, die für den Besuch einer staatlichen Schule erforderlich ist. Das Gemeindezentrum bietet in der hauseigenen Schule Platz für bis zu 200 Kinder und gibt mit zahlreichen Abendkursen auch Erwachsenen die Chance lesen und schreiben zu lernen. Allein durch Bildung lässt sich allerdings weder die Armut noch der Hunger bekämpfen. Das ist auch den vielen Helfern und Mitarbeitern des Tikondane bewusst.

Aus diesem Grund besteht hier für alle Bewohner von Katete die Möglichkeit, Tätigkeiten zu erlernen, die das Einkommen für die ganze Familie sichern. Dahinter steht das vielversprechende Konzept, das Gemeindezentrum als zentrale Touristenattraktion in Afrika für den zunehmenden Ökotourismus, bekannt zu machen. Die Einkünfte aus der Vermietung von Gästehäusern, dem Betreiben eines Restaurants und dem Verkauf von Kunsthandwerk sollen langfristig dazu beitragen, die Aktivitäten des Tikondane ohne externe Unterstützung fortsetzen zu können. Das Ziel ist es, den Menschen in Katete eine Arbeit zu geben, die ihren Lebensunterhalt sichert und so ein Ende des Hungers und der Armut herbeizuführen. Zurzeit beschäftigt das Tikondane 84 Mitarbeiter und unterstützt so ihre bis zu 14-köpfigen Familien. Wir sind stolz, ebenfalls einen kleinen Teil zur Erhaltung dieses hoffnungsvollen Projekts beitragen zu können.

http://www.tikondane.org/

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