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Routenzugplanung von Morgen

LOGSOL startet Gemeinschaftsprojekt mit TU Dresden: „Weiterentwicklung und Umsetzung eines Algorithmus zur Kalkulation und Gestaltung von Routenzügen“

Routenzugsysteme bzw. Logistikzüge versprechen eine hohe Versorgungssicherheit, schlanke Produktionsprozesse und eine optimale Auslastung der Ressourcen. Denn durch das gesteigerte Transportvolumen, in Verbindung mit einer hochfrequenten, regelmäßigen Anlieferung an den Bedarfsort, werden geringere Bestände an der Linie und eine höhere Prozesstransparenz erreicht. Für die reibungslose Integration der Technik ist eine solide Planungsgrundlage jedoch unabdingbar und gleichzeitig auch die größte Herausforderung, was sich durch die vielschichtigen Einflussfaktoren begründet. Hierbei spielen sowohl  die richtige Technikwahl, die Layoutbedingungen im Versorgungsbereich als auch die Gestaltung der Materialbereitstellung eine entscheidende Rolle. Außerdem kommt es häufig zu Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichen Optimierungszielen. Die Randbedingungen für einen funktionierenden Betriebsablauf müssen ebenfalls beachtet werden. Einen weiteren Komplexitätstreiber stellt die Datenverfügbarkeit dar, gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung von Systemen. LOGSOL nutzt bei der Planung von Routenzugsystemen u. a. die Softwarelösung „RoutMan“.

Das gemeinschaftliche Forschungsprojekt zwischen LOGSOL und der TU Dresden (Professur für Technische Logistik) verfolgt das oberste Ziel, den analytischen Ansatz in RoutMan so weiterzuentwickeln, dass aufwändige Simulationen zur Routenzugplanung künftig entfallen sollen. Hierbei werden Aufgabenstellungen zur Ermittlung der optimalen Routenzusammenstellung, der Berechnung von Mehrroutensystemen und der Generierung von Fahrplänen weiterentwickelt. Darüber hinaus zielt das Vorhaben auf eine verbesserte Ergebnisqualität – sowohl für die Grobplanung (unvollständige, unsichere Daten) als auch für den Betrieb (stochastische Bedarfsschwankungen) – mittels einer Sensitivitätsanalyse ab. Damit wird sichergestellt, dass eine Lösung nicht ausschließlich für die definierten Eingangsdaten bestimmt, sondern ebenfalls die Bandbreite einzelner Parameter ausgewiesen wird innerhalb derer ein Einsatz möglich ist. Nach entsprechender Verifikation und Validierung sollen die Forschungsergebnisse bereits während des laufenden Projektes, welches bis Juni 2018 angesetzt ist, direkt in den RoutMan-Algorithmus eingebunden werden.

„Mit der TU Dresden ist es uns gelungen, einen wissenschaftlichen Projektpartner zu gewinnen, welcher mit seinen herausragenden Kompetenzen auf dem Gebiet der analytischen Berechnung von Routenzugsystemen seit Jahren u. a. im industriellen Umfeld tätig ist. Die langjährige Partnerschaft zwischen der Professur für Technische Logistik (Prof. T. Schmidt) und LOGSOL wird im Rahmen des Projektes weiter ausgebaut, was mich auch persönlich sehr freut.“

David Wustmann, LOGSOL GmbH – Projektleiter F & E und Bereichsleiter für Logistikprodukte

 
 
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TUD und IfTLA

 

Dieses Projekt wird aus den Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen gefördert

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

 

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