AlzChem Group AG

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Referenz RampMan

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Dr. David Wustmann
Dr. David Wustmann Prokurist
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AlzChem Group AG

Einführung RampMan®

Die AlzChem Group AG ist ein weltweit aktives Spezialchemie-Unternehmen mit Sitz im oberbayerischen Trostberg im Landkreis Traunstein, das in seinen Betätigungsfeldern überwiegend zu den Marktführern gehört.

 

Das Projekt

Aufgrund unstrukturierter Abholungen durch die Spediteure am Werk in Trostberg und die damit verbundenen Auslastungsspitzen, sollte ein Zeitfenstermanagementsystem eingeführt werden. Mit einer entsprechenden Software war es das Ziel, diese Spitzen über den Tag zu nivellieren sowie die Abholungen am Werk auch für die Spediteure planbarer zu gestalten.

 

Integration weiterer Rampen im Chemiepark Trostberg

Die Besonderheit dabei war, dass neben AlzChem auch andere Unternehmen im Chemiepark Trostberg einige Rampen nutzen und somit in die Prozesse integriert werden mussten. Dabei werden alle Infrastrukturleistungen von AlzChem erbracht, auch die Lagertätigkeiten und die Verladung. Der Prozess von AlzChem sah vor, Kundenauftragsnummern aus dem SAP zu übertragen, welche wiederrum unterschiedliche Positionen und Liefernummern enthalten konnten. Diese waren einzelnen Spediteuren und Lagerorten (Rampen) zugeordnet.

 

Die Ziele

Das Ziel der Softwareeinführung war u. a., dass der Spediteur nach Auswahl der jeweils zugeordneten Kundenaufträge nur noch die Rampe buchen kann, welche für die Beladung der Liefernummern vorgesehen sind. Nach einer Marktsichtung und anschließenden operativen Testphase entschied sich das Chemieunternehmen für die Einführung des RampMan®. Den Buchungsprozess der übrigen Unternehmen im Chemiepark konnte RampMan® komplett mit den bereits implementierten Standardfunktionen abdecken.

 

Die Umsetzung

Einführung des RampMan® in drei Phasen: Phase eins

Nach einer Spezifikationsphase zur Definition der Schnittstelle und der nachgeschalteten Buchungslogik im November 2020, begann die programmiertechnische Umsetzung für die erste Phase im Januar 2021. Aufgrund der Komplexität wurde das Projekt zu Beginn in drei Phasen aufgeteilt. Die erste Phase beinhaltete eine halbautomatisierte Schnittstelle (manueller Upload) zwischen RampMan® und SAP zur Übertragung der Buchungsdaten. Diese waren u. a. die Kundenaufträge sowie die zugeordneten Liefernummern inkl. Lagerorte und der Spediteure. Zu Beginn mussten neue Strukturen in der Software geschaffen werden, um die übertragenen Daten beim Eingang auf Konsistenz zu validieren und abzuspeichern. Der nächste Schritt war die Anpassung der RampMan®-Oberfläche. Vor der eigentlichen Buchung ist durch den Spediteur die Kundenauftragsnummer einzutragen, um darauf basierend die freigegebenen Rampen angezeigt zu bekommen. Auf Grundlage der gewählten Rampe können die Rampennutzer in Zukunft nur noch die Liefernummer buchen, welche zu dem ausgewählten Kundenauftrag, der Rampe und dem Spediteur gehört. Beim Speichern der Buchung wird diese Validation ebenfalls noch einmal durchgeführt, um die Konsistenz der Daten zu gewährleisten. Damit sind zukünftige Fehlbuchungen ausgeschlossen, denn der Rampennutzer kann ab sofort nur noch dort sein Zeitfenster für die Beladung auswählen, wo auch die entsprechende Ware (abgebildet durch die Liefernummer) kommissioniert ist.

 

Phase zwei

Die Umsetzungen der ersten Phase sind nach einer vierwöchigen Testphase seit April 2021 operativ im Einsatz. Parallel begann die Programmierung für die zweite Phase. Diese beinhaltete die Automatisierung der unidirektionalen Schnittstelle zur kontinuierlichen Datenübertragung aus dem SAP. Ein manuelles Hochladen der Auftragsdaten ist seitdem nicht mehr notwendig, jedoch immer noch möglich. Die implementierte Schnittstelle ist seit Mai 2021 in der Nutzung.

 

Phase drei

In der letzten Phase wurden neben den reinen Auftragsdaten auch die Informationen zu abgeschlossenen Kundenaufträgen bzw. Liefernummern aus dem SAP an den RampMan® übermittelt. Sobald ein Kundenauftrag im SAP als abgeschlossen aufgeführt wird, wird die gesetzte Uhrzeit an das Zeitfenstermanagementsystem übertragen. Im RampMan werden diese Informationen als Zeitstempel zu den gebuchten Zeitfenstern hinterlegt. Damit lässt sich auch die Zeiterfassung zur Ausfahrt des LKW automatisch durchführen. Dadurch ist im RampMan® sofort ersichtlich, ob eine Zeitfensterbuchung zu dieser Liefernummer bereits komplett abgewickelt wurde oder ob sich der LKW noch auf dem Werksgelände befindet bzw. dieser ggf. eine Verspätung hat.

 

Die Ergebnisse

„Dynamische Zeiten wie diese bedürfen sowohl Anpassungsgeschick mit Blick auf zukünftige Trends, als auch Kontinuität in Bezug auf gut Bewährtes. Die Notwendigkeit, logistische Prozesse auf Grund steigender Absatzkapazitäten und damit verbunden einem höheren Verkehrsaufkommen anzupassen, ermöglichte uns letztes Jahr die Gelegenheit, ein digitales Optimierungsprojekt in Zusammenarbeit mit LOGSOL zu starten.

Das Ziel des Projektes wurde durch folgende Rahmenbedingungen definiert:

  • Das Verkehrsaufkommen am Standort Trostberg (innerhalb und außerhalb des Chemieparks) zu koordinieren,
  • die Verladekapazitäten kontinuierlich auf wertschöpfendem Niveau zu halten und
  • die Transparenz im Versandprozess zu erhöhen.

All diese Ziele können durch die Einführung des Time Slot Management Systems RampMan® erreicht werden. Einfach ausgedrückt kann das System mit einem Kalender verglichen werden, bei dem für jeden Versandauftrag eine bestimmte Zeit für die Verladung reserviert werden muss.

Nach mittlerweile knapp 6 Monaten im operativen Einsatz können wir als AlzChem ein positives Resümee ziehen und wollen uns nochmal ausdrücklich für die erfolgreiche und zielorientierte Zusammenarbeit mit LOGSOL bedanken. Kurze, direkte Wege sowie hohe Fachkompetenz und Einfühlvermögen in unsere komplexen Abläufe waren Garant für den erfolgreichen Abschluss dieses Projektes.“

 

Alexander Russinger, Supply Chain Management Projektmanager Logistik, AlzChem Group AG

 

Weitere bereits beauftragte Umsetzungen beziehen sich auf den Buchungsprozess und die Nutzungsoberfläche im RampMan®. So wird bspw. die kundenspezifische Navigation im RampMan® optimiert sowie eine multiple Zuordnung der Kundenaufträge zu den Buchungen implementiert.

 

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