Digitales Behältermanagement mit LOGSOL und SmartMakers
Behälterkreisläufe 4.0 – LOGSOL und SmartMakers arbeiten digital Hand-in-Hand
Eine Partnerschaft, die Bewegung bringt
Behälter sind in jedem produzierenden Unternehmen unverzichtbare Bestandteile einer Lieferkette. Ohne sie fließt kein Material, kein Teil, kein Produkt. Doch gerade hier liegen immense Herausforderungen: Oftmals fehlt der Überblick, wo sich die Behälter gerade befinden. Diese Unsicherheit führt nicht selten zu falschen Dispositionen, Doppelbeständen und teuren Nachkäufen. Manuelle Buchungen und papierbasierte Prozesse lösen das Problem nicht vollständig. Ein Behälter wird in der Hektik nicht erfasst, Daten werden falsch eingegeben oder schlicht vergessen. Die Folge ist eine digitale Bestandslage, welche mit der Realität nicht übereinstimmt. Für Unternehmen bedeutet das gestörte Materialflüsse und unklare Planungsgrundlagen.
Genau an diesem Punkt setzt die Partnerschaft von LOGSOL mit SmartMakers an. Die Vision lautet: Mit digitaler Sichtbarkeit und smarter Vernetzung wird aus einem einfachen Ladungsträger ein intelligenter Baustein der Wertschöpfungskette.
Werden Behälter automatisch digital getrackt, entsteht Transparenz über den gesamten Kreislauf. Jeder Standortwechsel, jeder Nutzungszustand und sogar Verschleiß können in Echtzeit sichtbar gemacht werden. Das eröffnet enorme Potenziale: Prozesse lassen sich genauer steuern, Engpässe frühzeitig erkennen und Bestände auf ein Minimum reduzieren. Auch die Nachhaltigkeit profitiert, da Behälterschwund reduziert und unnötige Neubeschaffungen vermieden werden.
Warum LOGSOL und SmartMakers so gut zusammenpassen
LOGSOL und SmartMakers bilden eine perfekte Symbiose: Was die eine Seite an Erfahrung, Prozessorientierung und Softwarekompetenz einbringt, ergänzt die andere durch IoT-Innovation, Echtzeit-Technologie und moderne Sensorik. Gemeinsam entsteht ein Behältermanagement, das nicht nur verwaltet, sondern Prozesse intelligent, transparent und nachhaltig gestaltet.
Mit BinMan® bietet LOGSOL eine Plattform, die Prozesse standardisiert, Schnittstellen zu ERP-Systemen eröffnet und den Anwendern ein zentrales Werkzeug für ihr Behältermanagement an die Hand gibt. SmartMakers erweitert diese Basis um das entscheidende Stück Zukunftstechnologie: wie IoT-Sensoren, Low-Power-Funknetzwerke und die Plattform thingsHub, die Objekte intelligent vernetzt und Daten in Echtzeit verfügbar macht. „Es ist eine wertvolle Chance, unsere Technologie gezielt in bewährten Prozessen einzusetzen und dort maximalen Nutzen zu erzielen“, sagt Julia Bayer, Co-Founder von SmartMakers.
Doch am meisten profitieren die Kunden selbst. Sie erleben, wie aus Vermutungen belastbare Fakten werden. Wer bisher gehofft hat, dass die Behälterflotte ausreicht, weiß es künftig genau. Statt Überbestände aus Vorsicht anzulegen, können Unternehmen jetzt gezielt und bedarfsgerecht einkaufen. „Transparenz ist die neue Währung in der Logistik. Wenn ich in Echtzeit weiß, wo meine Behälter sind, plane ich anders, disponiere anders – und spare bares Geld“, fasst es Andreas Weber, Product Owner bei LOGSOL zusammen.
Die Zukunft des Behältermanagements ist vernetzt, proaktiv und nachhaltig – LOGSOL und SmartMakers gestalten sie bereits heute.
Ein Tag im Leben von Behälter LS-2106
Um den Nutzen anschaulich zu machen, lohnt sich ein Blick in den Alltag. Der Behälter mit der Nummer LS-2106 wird morgens aus dem Lager in die Produktion gefahren.
Durch automatische Lokalisierung und Geofences wird der Übergang kontenbasiert erfasst und direkt in der BinMan®-Übersicht angezeigt – ganz ohne manuelle Buchung oder das Durchschieben des Behälters durch ein Gate.
Während der Fahrt zur Produktionslinie sendet der Behälter kontinuierlich Daten wie Standort, Zustand und Temperatur. Tritt ein Defekt auf, wird dies sofort erkannt. Nach dem Einsatz meldet er sich automatisch im Leergutlager zurück – bereit für den nächsten Kreislauf. So behält der Disponent jederzeit den Überblick über verfügbare Behälter.
Kein Papier, keine nachträglichen Buchungen, keine Unsicherheit. Der Behälter selbst wird zum aktiven Teil des Prozesses – und damit zum intelligenten Logistikakteur.
